Mein Name ist Alishia.

Mein Weg beschreibt sich kurz so: Vom schüchternen, stillen Kind zur Sängerin, von „ich fühle mich falsch“ zu „ich vertraue mir und meiner inneren Stimme.“

Ich bin Sängerin und habe mich Anfang 2020 entschieden, noch einer weiteren Berufung als Coachin zu folgen.

Als Sängerin war es mir von Anfang an wichtig, dass ich mit meinem Auftritt auf der Bühne etwas bewegen will, die Menschen im Publikum anders, verändert, im Herzen offener aus einer Vorstellung hinausgehen sollen als sie hineingegangen sind.  

Mir wurde jedoch von Jahr zu Jahr klarer, dass ich auf der Bühne sehr weit weg bin von meinem Publikum und mich Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu sehr faszinieren, als dass ich immer auf dieser Distanz bleiben möchte. Also wählte ich neben meiner Tätigkeit als Sängerin den Weg abseits der Bühne.
1:1 mit Menschen zu arbeiten und zu sehen, wie jede einzelne meiner Klientinnen ihre Mauern durchbricht und über sich hinauswächst, ist meine Herzensaufgabe.  

Wieso dieser Weg? 

Ich hatte sehr stark mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Ich dachte immer, dass ich falsch bin, dass andere mehr Recht haben als ich und ich meiner inneren Stimme nicht vertrauen kann.  

Ich habe mich sehr stark selbst verurteilt für jeden Fehler und mich selbst aufgehalten, mein völliges Potenzial freizulegen.  

Ich dachte, ich sei falsch so wie ich bin. Mein Selbstwertgefühl war sehr sehr niedrig.  

Und ich scheiterte immer wieder, vor allem an mir selbst.  

Eines jedoch zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: „Wachstum“. Ich habe mich nie damit abgefunden so zu sein, wie manche Menschen mich sehen. Ich wollte über mich hinauswachsen, um die Alishia zu sein, die ich eigentlich immer tief in mir spürte.  

Ich wollte selbst bestimmen können, wer ich bin, wie ich bin und was für mich richtig, bzw. falsch ist.  

Und doch haben mich Zweifel und Ängste immer wieder davon abgehalten, mein ganzes Potenzial freizulegen. 

Alishia Funken fröhlich

Ich war ein stilles, schüchternes, zurückhaltendes, höfliches Kind. In der Schule habe ich selten den Mund aufgemacht aus Angst, etwas Falsches zu sagen.  

Ich hatte Angst vor dominanten Männern und habe mich selten getraut, meine eigene Meinung zu sagen.  

Welcher Berufswunsch liegt wohl am weitesten entfernt für so ein Kind? Natürlich Sängerin! 

Aber es gab eine innere Stimme in mir, die stärker war als all meine Ängste und Zweifel.  

Ich bin Sängerin geworden und sogar immer wieder zur sogenannten „Rampensau“ mutiert.  

Auf der Bühne habe ich mich wohl gefühlt. Ich konnte so sein wie ich bin.  

 

Doch auch dort haben mich irgendwann dann doch meine Ängste wieder eingeholt bis meine Stimme versagte. Die Angst, einen Fehler zu machen, ausgelacht zu werden, nicht richtig zu sein, war doch stärker als meine natürliche Intuition auf der Bühne.  

Dies war der Wendepunkt für mich, meine Ängste, Überzeugungen, Konditionierungen und (vererbte), innere Blockaden liebevoll anzuschauen und zu transformieren.